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Rawema-Haus verschwindet hinter Baugerüst

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Das ehema­lige Rawema-Gebäude an der Straße der Nationen lässt seine Hüllen fallen. Die alte Alu-Fassade wird in den nächsten Wochen Stück für Stück demon­tiert, auch alle Fenster werden ausge­baut. Gleich­zeitig werden die untersten Etagen entkernt. Dazu lässt Investor Claus Kelln­berger derzeit das komplette Gebäude einrüsten. Ab September soll dann die neue, silberne Alu-Verklei­dung angebracht werden. Das Material ist heller als das bishe­rige und laut Kelln­berger das modernste, was es derzeit auf dem Markt gibt. Parallel zu den Arbeiten wird hinter dem Rawema-Haus eine 13 Meter tiefe Baugrube ausge­hoben. Dort entsteht ein Verbin­dungsbau zum ehema­ligen Gebäude der Bundes­bank. In den Anbau, der eine Geschäfts­fläche von 4.000 Quadrat­me­tern hat, soll ein kleines Kaufhaus einziehen. Inter­es­senten gibt es bereits, sagte uns Kelln­berger. In der alten Bundes­bank selbst enstehen Büros und Wohnungen, ein Großteil ist bereits vermietet. Kelln­berger hatte das ehema­lige Rawema-Gebäude sowie die angen­zenden Häuser Anfang des Jahres von der Treuhand gekauft. Bis 2012 will der Regens­burger Investor daraus einen modernen Büro- und Geschäfts­kom­plex mit Wohnungen machen. Die Stadt erhofft sich davon weitere Impulse für die Entwick­lung der Innen­stadt.