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Raumfahrt-Zentrum eröffnet Institut in Zittau

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In Zittau ist heute ein Ableger des  Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt  eröffnet worden. Die Instituts-Mitarbeiter erforschen, wie sich energieintensive Produktionsprozesse umweltfreundlicher gestalten lassen.  Dabei geht es darum, in Industrieanlagen und Kraftwerken künftig weniger Kohlendioxid freizusetzen, z.B. in der Stahl- und Aluminiumindustrie. Neben Zittau entsteht ein weiterer Standort in Cottbus, wo ebenfalls an sogenannten CO2-armen Industrieprozessen geforscht wird.

 Das Team in Zittau besteht inzwischen aus 20 Mitarbeitern. Künftig sollen es 60 sein. Bislang hat das Institut auf dem Gelände der Hochschule Zittau/Görlitz - es wird voraussichtlich im Juni in die Zittauer Manadauhöfe umziehen. 

Für die Einrichtung einer Forschungsanlage hat das DLR vorerst eine Halle angemietet, in der Nähe der Zittauer Hochschulbibliothek soll in den nächsten Jahren jedoch ein Neubau mit großer Versuchshalle entstehen. Dort sollen vor allem spezielle Hochleistungs-Wärmepumpen entwickelt werden, mit der die Industrie mit „grüner Wärme“ versorgt werden könne. 

Institutsleiter Uwe Riedel stellte in Aussicht, dass eine erste Pilotanlage einer solchen Wärmepumpe mit Temperaturen um 300 Grad in einem Jahr fertig sein - und voraussichtlich Anfang 2023 etwa in der Papier- oder Lebensmittelindustrie zum Einsatz kommen könnte.