++ EIL ++
  • Jetzt ist klar: Es war tatsächlich Kraftklub!
  • Per Kran fährt der Schriftzug zu Boden und wird von Helfern auf einen LKW verladen.
  • Insider vermuten, dass es sich um eine Aktion der Chemnitzer Band Kraftklub handelt.

Also doch: Kraftklub steckt hinter mysteriöser Kunstaktion

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Das Rätsel um die mysteriöse Kunstaktion an der Stadthalle ist gelöst. Wie vermutet, steckt die Band Kraftklub dahinter. In der Nacht zum Mittwoch wurde der rote Schriftzug „Sterben in Karl-Marx-Stadt“, der zusammen mit einem Countdown an einem schwebenden Gerüst von einem Kran gehalten wurde, abgebaut. Er hängt nun über dem Schauspielhaus.

Bandname wurde ergänzt

Dabei gab es eine Veränderung. Über dem Slogan war in der ersten Version noch ein Kreuz angebracht. Es handelte sich um den Buchstaben „T“ im Bandnamen Kraftklub. Dieser ist jetzt vollständig zu lesen. Fans sollten sich gegen 21:15 Uhr am Schauspielhaus im Park der Opfer des Faschismus einfinden. Dann läuft der eingeblendete Countdown ab. Dieser ist jetzt auch wieder auf der Internetseite der Band zu sehen. Die Seite war zwischenzeitlich offline genommen worden.

Rückblick: Am Montag tauchte der Schriftzug erstmals auf

Ein mysteriöser Countdown an der Stadthalle sorgt derzeit bei den Passanten für Rätselraten. Mit einem Kran wurde am Montag ein großer Schriftzug in knalligem Rot aufgehängt. „Sterben in Karl-Marx-Stadt“ ist darauf zu lesen. Auf Nachfrage teilte Stadthallen-Chef Ralf Schulze lediglich mit, „ein Künstlerkollektiv schaffe hier Kunst“. Um wen es sich handelt, dürfe er nicht sagen. Der Countdown läuft am Mittwochabend ab.

Alles deutet auf Chemnitzer Band Kraftklub hin

Möglicherweise handelt es sich um einen Werbegag. Insider vermuten eine Ankündigung der Chemnitzer Band Kraftklub, die derzeit an einem neuen Album arbeitet. Darauf deutet ein identischer Countdown hin, der auf der Homepage der Band versteckt ist. Die Seite wurde inzwischen offline genommen. In den vergangenen Tagen veröffentlichten die Musiker zudem immer wieder kurze Videos aus ihrem Probenraum.

Es wäre nicht ihre erste Guerilla-Aktion. Im Jahr 2012 hatte Kraftklub zu Ostern ein Überraschungskonzert auf dem Dach des Terminal 3 neben der Stadthalle gespielt.