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Public-Viewing zur Fußball-WM in Sachsen

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Riesen­lein­wand, Fahnen und Fange­sänge: Mit öffent­li­chen Live-Übertra­gungen wird die Fußball-WM in Brasi­lien (12. Juni bis 13. Juli) auch im Freistaat gefeiert. Zum Anpfiff des größten Sport­er­eig­nisses des Jahres können die Fans vieler­orts mitfie­bern. So übertragen die Filmnächte am Elbufer das Achtel­fi­nal­spiel Ende Juni zum ersten Mal auf ihrer 450 Quadrat­meter großen Leinwand. Nach Angaben des Veran­stal­ters ist in dem Areal am Elbufer Platz für rund 10 000 Menschen, der Eintritt ist frei.„Wir rechnen mit einem Riesen­an­drang, wenn Deutsch­land spielt“, sagte Carolin Schneider vom Organi­sa­to­ren­team. Eigent­lich sollte auch das Viertel­fi­nale der deutschen Natio­nalelf gezeigt werden. „Das Problem ist der frühe Anpfiff um 18 Uhr.“ Zu dieser Zeit sei es noch zu hell, um etwas auf der Leinwand zu erkennen. Um eine spezi­elle LED-Wand anzumieten, fehle bisher das Geld. Die Veran­stalter hoffen, dass sich noch Sponsoren für das Vorhaben finden. Auch zahlreiche Biergärten, Strand­bars und Restau­rants in Dresden werden das Ereignis übertragen.Zum ersten Mal betei­ligen sich auch die Filmnächte in Chemnitz mit ihrer 160 Quadrat­meter großen Leinwand am Public Viewing. Gezeigt wird auf jeden Fall das Achtel­fi­nale, bei Erfolg der deutschen Mannschaft auch Halbfi­nale und Finale. Für die Besucher gibt es 1200 Sitzplätze, die vorher gebucht werden können.Die evange­li­sche Landes­kirche in Sachsen hat ihre Gemeinden aufge­rufen, sich für die Live-Übertra­gung zu bewerben. Für insge­samt 1200 öffent­liche Veran­stal­tungen übernimmt die Evange­li­sche Kirche in Deutsch­land (EKD) die anfal­lenden Gema-Gebühren. Rund 400 Lizenzen stehen noch zur Verfü­gung. „Für Fußball-Fans eine gute Gelegen­heit, sich zu organi­sieren“, sagte Sprecher Matthias Oelke.Das Leipziger Zentral­sta­dion verzichtet in diesem Jahr aller­dings auf das Public Viewing. XXL-Leinwand, Gebühren und Lizenzen machten die Veran­stal­tung teuer. „Und Eintritt wollen die wenigsten Fußball­fans zahlen“, so Iris Rackwitz von der Betrei­ber­ge­sell­schaft. Dafür planen zahlreiche Gastro­nomen in der Innen­stadt eine Übertra­gung per Leinwand. Die Stadt selbst will nach eigenen Angaben kein Public Viewing anbieten. (dpa)