Prozessauftakt zu Millionenbetrug mit Münzen

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Der Kopf einer Betrügerbande, die fast 16 Millionen Euro Steuern hinterzogen haben soll, steht ab Donnerstag vor dem Chemnitzer Landgericht. Der 31-jährige Slowake hatte laut Anklage Platin-Münzen nach Deutschland geliefert und verkauft, ohne Steuern zu zahlen. Die wahre Herkunft der Münzen soll mithilfe fingierter Rechnungen verschleiert worden sein.

Die Ermittler sprechen von einem europaweit agierenden Betrugssystem, an dem der Angeklagte beteiligt war. Der Mann sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft. Ein Urteil soll Ende Juni gefällt werden.