Prozessauftakt um Familiendrama in Frankenberg
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Im Chemnitzer Prozess um den gewaltsamen Tod einer 32-Jährigen in Frankenberg hat der Ehemann die Tat eingeräumt. Diese sei aber nicht gewollt gewesen, sagte der 35-Jährige zum Prozessauftakt vor dem Chemnitzer Landgericht. „Es war ein schrecklicher Unfall.“ Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann Totschlag vor. Er soll die Frau gefesselt, entkleidet und mit einem Messer am Hals so verletzt haben, dass sie verblutete. Das Paar lebte in Trennung. Die Frau war in die ehemals gemeinsame Wohnung zurückgekehrt, um Sachen zu holen. Dem Angeklagten zufolge sei ein Streit um die Kinder eskaliert.