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Prozessauftakt nach Messerattacke in Aue

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Die Messerattacke auf einen Helfer bei der Weihnachtsfeier in einer Kirchgemeinde in Aue beschäftigt seit Mittwoch das Chemnitzer Landgericht. Wegen versuchten Totschlags sind ein 17-jähriger Syrer und sein Vater angeklagt. Der Jugendliche soll am 24. Dezember einen 51-jährigen Deutschen mit einem Messer niedergestochen haben. Laut Anklage soll er von seinem Vater dazu angestiftet worden sein.

Der freiwillige Helfer konnte nur durch eine Notoperation gerettet werden. Er hatte einen Streit zwischen den Angeklagten und anderen Asylbewerbern schlichten wollen. Dabei ging es um die Verteilung von Weihnachtsgeschenken. Für den Prozess sind zunächst sechs Verhandlungstage angesetzt.