Prozess gegen „Sturm 34“ wird neu aufgerollt
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Fünf führende Mitglieder der verbotenen Neonazi-Gruppe „Sturm 34“ aus Mittweida müssen sich von Mai an erneut vor dem Dresdner Landgericht verantworten. In der Neuauflage geht es um den Vorwurf der Bildung einer kriminellen Vereinigung. Damit drohen den Angeklagten härtere Strafen als im ersten Prozess 2008, als drei von ihnen ausschließlich wegen gefährlicher Körperverletzung verurteilt worden waren. Der Bundesgerichtshof hatte die Urteile teilweise wieder aufgehoben. „Sturm 34“ hatte bis Anfang 2006 in Mittweida für Angst und Schrecken gesorgt.