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Prozess gegen Ex-CFC-Manager droht zu scheitern

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Der Prozess gegen den einstigen CFC-Manager Siegmar Menz steht auf der Kippe. Ob er endgültig einge­stellt oder nur ausge­setzt und dann ab Herbst wieder neu aufge­rollt wird, hängt von der Bereit­schaft des 60-Jährigen ab, 45.000 Euro zu zahlen. Bislang hat Menz nur 30.000 Euro angeboten. Falls er bis Ende Januar einlenkt, wird das Landge­richt das Verfahren einstellen. Menz muß sich wegen Steuer­hin­ter­zie­hung im Zusam­men­hang mit der Neuver­pflich­tung von Spielern verant­worten. Gegen zwei damalige CFC-Präsi­denten hat die Justiz die Verfahren gegen Zahlungen von 9.750 Euro und 3.000 Euro einge­stellt. Schei­tert dieser Weg bei Menz, muss der Prozess gegen ihn im Herbst von vorn beginnen. Das bishe­rige Verfahren kann wegen der längeren Ladungs­fristen für Zeugen aus Südost­eu­ropa - frühere Fußballer des CFC - nicht fortge­setzt werden.