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Protestaktion gegen Kürzungen im Kulturbereich

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Vereine, Künstler und Vertreter von Kultur­ein­rich­tungen haben am Abend im Tietz gemeinsam gegen die Sparpläne der Landes­re­gie­rung protes­tiert. Zu der Aktion hatte der Kultur­beirat unserer Stadt aufge­rufen. Hinter­grund ist die geplante Kürzung der Kultur­raum­mittel, über die der Landtag morgen entscheiden soll. Nach dem Sparpaket der Stadt­ver­wal­tung würde das für Chemnitz ein weiteres Minus von knapp 400.000 Euro im Jahr bedeuten. Viele Einrich­tungen wären dann in ihrer Existenz bedroht und müssten schließen, befürchtet Ulrike Richter vom Kultur­beirat. Das Haus Spektrum auf dem Kaßberg bekommt die ersten Auswir­kungen des Chemnitzer Sparpa­ketes bereits zu spüren: Chefin Ute Kiehn gab bekannt, daß der Jugend­club in ihrem Haus ab dem nächsten Jahr zwei Tage in der Woche geschlossen bleiben muss. Welche Auswir­kungen die Kürzungen der Landes­re­gie­rung haben werden, kann sie sich noch nicht ausmalen. Sozial­bür­ger­meis­terin Heide­marie Lüth kündigte am Rande der Veran­stal­tung an, eine Verfas­sungs­klage zu prüfen, sollte der Landtag die Sparpläne absegnen.