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Profimannschaft des CFC wird ausgegliedert

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Die Gläubiger des Chemnitzer FC haben einer Ausgliederung der Profi-Abteilung zugestimmt. Allerdings ist die Entscheidung noch nicht rechtsgültig. Denn die Gläubiger konnten sich am Mittwoch am Amtsgericht Chemnitz nicht einigen, welchen Wert die Stimme des Energieversorgers eins hat. Die Versammlung bewertete sie mit 150.000 Euro. Der Energieversorger fordert dagegen 2,2 Millionen Euro. Jetzt muss das Gericht klären, welcher Wert in die Abstimmung einfließt. Eine Entscheidung dazu soll in der nächsten Woche fallen. An der Versammlung nahmen 40 Gläubiger teil. Rund sechs Stunden wurde debattiert. Dabei stand auch die Personalie des Insolvenzverwalters in Frage. Klaus Siemon wurde aber in seiner Funktion bestätigt, die Abwahl verworfen. Siemon erstatte umfangreich Bericht über seine bsiherige Tätigkeit und die finanzielle Situation des Vereins. Außerdem stellte er sein Konzept für die Zukunft vor. Dies sieht vor, dass der Spielbetrieb in eine Kapitalgesellschaft ausgegliedert wird.