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Privatschulen im Freistaat fordern mehr Geld

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Die Debatte um die künftige Finan­zie­rung der privaten Schulen in Sachsen geht weiter. Kultus­mi­nis­terin Brunhild Kurth (CDU) und Vertreter der Schulen treffen sich heute in Dresden. Sie wollen Konse­quenzen beraten aus dem Urteil des Landes­ver­fas­sungs­ge­richts vom vergan­genen November, nach dem die Privat­schulen besser finan­ziert werden sollen. Im Mittel­punkt des Treffens dürfte die Suche nach Übergangs­lö­sungen stehen, um den allge­mein­bil­denden Schulen bis zur Verab­schie­dung eines neuen Gesetzes Planungs­si­cher­heit zu geben. Dafür hatte sich auch kürzlich der Landtag frakti­ons­über­grei­fend ausge­spro­chen. Laut Gericht muss die Finan­zie­rung der freien Schulen bis zum 31. Dezember 2015 neu geregelt werden. Der Grund: Die von CDU und FDP im Jahr 2010 beschlos­senen Einschnitte verletzten die in der Verfas­sung garan­tierte Privat­schul­frei­heit sowie die Pflicht des Staates zur Förde­rung der sogenannten Ersatz­schulen.