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Privatisierung der Stadtbad-Sauna ist vom Tisch

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Die Privatisierung der Sauna im Stadtbad ist vom Tisch. Ein entsprechender Antrag wurde im Schul- und Sportausschuss abgelehnt. Die AfD wollte die Sauna an einen Privatinvestor übergeben, um so Kosten zu sparen. Doch die Rechnung geht nicht auf.

Privatisierung ist aktuell zu teuer

Nach Aussage der Stadt müsste erst einmal 2,6 Millionen Euro investiert werden, um die Sauna überhaupt vermarkten zu können. Sie konnte bei der Sanierung des Stadtbades vor neun Jahren nicht berücksichtigt werden. Das Geld hatte damals für eine Modernisierung der Sauna nicht gereicht. Lediglich die Schwimmbadtechnik konnte damals auf Vordermann gebracht werden.

Die AfD hatte außerdem gehofft, mit der Privatisierung Personalkosten zu sparen. Damit ist allerdings nicht zu rechnen, weil die Sauna derzeit von Mitarbeitern des Stadtbades mitbetreut wird.