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Primacom stellt Insolvenzantrag

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Der Kabel­netz­be­treiber Primacom bekommt seine finan­zi­ellen Probleme nicht in den Griff. Für die Holding­ge­sell­schaft muss deshalb Antrag auf Eröff­nung eines Insol­venz­ver­fah­rens gestellt werden. Die Primacom, die in Chemnitz 81.000 Haushalte mit Fernsehen, Telefon und Internet versorgt, steht mit 29 Millionen Euro in der Kreide. Die Schulden kann das Mainzer Unter­nehmen nicht beglei­chen. Für die Kunden ändert sich vorerst nichts, da eine Insol­venz der Primacom nicht zwangs­läufig das Ende des Kabel­netz­be­trei­bers bedeutet. Denn das opera­tive Geschäft ist komplett in der Tochter Primacom Manage­ment GmbH gebün­delt, die wiederum aus mehr als 25 Einzel­ge­sell­schaften besteht. Der Vertrieb von Kabel­fern­sehen, sowie Telefon- und Inter­net­zu­gängen laufe bei Primacom gut, hieß es.