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Polizist nach Faustschlag zu Geldstrafe verurteilt

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Wegen Körper­ver­let­zung im Amt ist ein Chemnitzer Bereit­schafts­po­li­zist zu einer Geldstrafe von knapp 4.000 Euro verur­teilt worden. Der 28-Jährige hatte im Februar bei einer Anti-Cegida-Demo einem Demons­tranten einen Faust­schlag verpasst. Der 17 Jahre alte Schüler war zuvor aus der Menge gezogen worden, weil er sich vermummt hatte. Als er in gebückter Haltung abgeführt wurde und versuchte sich aufzu­richten, schlug der Beamte zu. Dies war unver­hält­nis­mäßig, urteilte das Amtsge­richt. Zur Aufklä­rung des Falls hatte ein Video beige­tragen, dass im Internet kursierte. Der Polizist war im Juli schon einmal verur­teilt worden - ebenfalls wegen Körper­ver­let­zung im Amt.