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Polizist erschießt sich bei SEK-Einsatz im Vogtlandkreis

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Bei einem dramatischen Einsatz in Mühltroff im Vogtlandkreis hat sich am Samstagmorgen ein Polizist selbst erschossen. Der 58-Jährige soll zuvor am Freitagabend eine Bekannte mit einer Waffe bedroht haben. Der 38-Jährigen hatte er nach Informationen der Polizei eine Pistole an den Kopf gehalten und mehrfach abgedrückt. Die Waffe sei aber nicht geladen gewesen, hieß es.

Der Polizist verschwand und wurde einige Stunden später von einem Sondereinsatzkommando vor seiner Wohnung festgenommen. Um an den Schlüssel der Waffenschränke des Mannes zu kommen, sollte er einen Tresor öffnen. Dabei habe er sich nach Angaben der Polizei eine Pistole gegriffen und den tödlichen Schuss abgesetzt.

Zu den genauen Hintergründen ermittelt nun die Mordkommission Zwickau. Bekannt ist, dass der Mann im Besitz zahlreicher Pistolen und Gewehre war. Er hatte zuletzt für die Polizei in Thüringen gearbeitet.