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Polizei unterbindet Demo in der Innenstadt

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Die Polizei hat in der Chemnitzer Innenstadt am Freitagabend mehrmals größere Menschenansammlungen auflösen müssen. Hintergrund war eine geplante Demo von der rechtsextremen Bürgerbewegung Pro Chemnitz, die vom Sächsischen Oberverwaltungsgericht aber nicht erlaubt worden war. Trotzdem kamen am späten Nachmittag mehrere Menschen erst an der Kreuzung Brückenstraße / Straße der Nationen und später auf dem Neumarkt zusammen. Die Polizei musste mehrfach Platzverweise aussprechen und einige Personalien aufnehmen. Auch Passanten wurden gebeten, die öffentlichen Plätze wie den Stadthallenpark zu verlassen.

Auf einem Parkplatz zeigten sich einige Personen ebenfalls uneinsichtig. Die Polizei schreibt zu dem Vorfall: „Auf dem Parkplatz zwischen Bahnhofstraße und Zschopauer Straße mussten die Beamten eine dieser Ansammlungen auflösen und Platzverweise aussprechen. Aus der Ansammlung heraus wurde ein Polizist von einem Mann (53) mit einer Fahnenstange attackiert. Der Beamte wurde dabei leicht verletzt und der Tatverdächtige gestellt. Der 53-Jährige wird sich wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten müssen.“

Bislang sind 46 Anzeigen wegen Verstößen gegen die Corona-Schutz-Verordnung und neun Straftaten bekannt (u.a. Beleidigung, gefährliche Körperverletzung). Bei dem Einsatz waren zwei Hundertschaften vor Ort. Einsatzgeschehen in der Chemnitzer Innenstadt waren heute zwei Hundertschaften involviert.