Polizei schnappt litauische Autoschieber
Die Chemnitzer Polizei hat eine litauische Autoschieberbande hochgenommen. Die Beamten kamen den Tätern Mitte Februar auf die Spur, als sie eines Nachts auf der Salzstraße einen verdächtigen VW Passat überwachten. Nach mehreren Stunden Observierung raste der Wagen über die Leipziger Straße Richtung A4 - gemeinsam mit einem offensichtlich soeben gestohlenen Audi. Den Passat konnte die Beamten stoppen, der zweite Wagen fuhr mit über 200 km/h Richtung Dresden - die herbeigerufene Verstärkung hinterher. Bei Frankenberg verließ der Audi die Autobahn und krachte gegen einen Baum. Die Insassen der beiden Fluchtwagen, drei Litauer, wurden festgenommen. In der gleichen Nacht wurde in der Stadt ein weiterer Audi gestohlen. Von ihm fehlt bis heute jede Spur. Allerdings wurde eine Geldböse aus dem Wagen in dem Passat der Täter gefunden. Es muß also mindestens noch einen weiteren Komplizen geben. Um an die Köpfe des Autoschieberrings zu kommen, arbeitet die Polizei jetzt auch mit den Kollegen in Litauen zusammen.