Polizei hat erste Hinweisen zum Reifenstecher
Nach der Veröffentlichung von Fahndungsfotos hat die Polizei erste Hinweise zum Chemnitzer Reifenstecher erhalten. Diese werden jetzt eingehend geprüft, sagte uns eine Sprecherin. Ob eine heiße Spur dabei ist, könne man zum derzeitigen Zeitpunkt aber noch nicht sagen. Die Polizei bittet um weitere Zeugenhinweise. Wenn sie zur Ergreifung des Reifenstechers führen, gibt es eine Belohnung von 5.000 Euro. Auf das Konto des Serientäters gehen mehr als 500 zerstochene Reifen in der Stadt. Das Besondere ist, dass fast alle betroffenen Autos verkehrswidrig abgestellt waren. Der Reifenstecher scheint also eine Art Verkehrserziehung zu betreiben. Tatorte waren in letzter Zeit unter anderem das Zentrum, das Lutherviertel, der Sonnenberg, der Kaßberg und Schloßchemnitz. Besonders aus diesen Stadtteilen erhofft sich die Polizei jetzt weitere Zeugenhinwiese.