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Polizei ermittelt nach Bombendrohung in Chemie-Firma

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Nach der Bomben­dro­hung in einer Oberlich­ten­auer Chemie-Firma hat die Polizei einen Verdäch­tigen ermit­telt. Der Mann aus dem Landkreis Mittel­sachsen bestreitet jedoch die Tat. Der Betrieb war gestern evaku­iert worden, nachdem Mitar­beiter im Brief­kasten einen Drohbrief gefunden hatten. Weil auf dem Gelände auch große Mengen Lösungs­mittel und Flüssiggas lagern, sperrte die Polizei außerdem alle angren­zenden Straßen sowie die Bahnstrecke Chemnitz-Riesa. Spreng­stoffspür­hunde durch­suchten den Betrieb, fanden aber nichts. Es war nicht die erste Bomben­dro­hung gegen das Unter­nehmen. Bereits im Oktober 2009 gab es einen ähnli­chen Fall, sagte uns Polizei­spre­cher Frank Fischer. Die Ermittler prüfen jetzt einen Zusam­men­hang.

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