• Foto: Symbolbild, Polizei Sachsen

    Foto: Symbolbild, Polizei Sachsen

Polizei ahndet Verstöße gegen Allgemeinverfügung

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Die Chemnitzer Polizei ist weiter unterwegs, um die Einhaltung der Allgemeinverfügung zu kontrollieren. Dabei werden auch immer wieder Verstöße festgestellt. Zudem wenden sich immer wieder Bürger an die Polizei, um mögliche Verstöße gegen die aktuellen Beschränkungen mitzuteilen. In einigen Fällen, wie zum Beispiel bei verbotenen Feiern oder auch Trinkgelagen, fanden die Polizisten die Bürgerhinweise bestätigt.

Am Mittwochnachmittag überraschte ein Pächter (47) in seinem Chemnitzer Kleingarten im Drosselweg vier Männer (29, 40, 45, 49), die sich dort unberechtigt aufhielten. Als der 47-Jährige die Gruppe aufforderte, seinen Garten zu verlassen, wurde er von einem Mann aus der Gruppe tätlich angegriffen.

Die Polizei rückte schließlich an und löste die Zusammenkunft der deutschen Staatsangehörigen auf. Neben der Anzeige wegen Körperverletzung, die derzeit noch gegen Unbekannt läuft, bekam das Quartett Anzeigen wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz.

Nach einem Hinweis eines Passanten, der am späten Mittwochabend aus einer Wohnung in der Chemnitzer Fichtestraße laute Musik und Gegröle vernommen hatte, machten sich Polizisten vor Ort ein Bild. In der besagten Wohnung trafen sie nicht nur auf den Mieter, sondern auch auf sieben weitere Personen. Die Feier wurde umgehend aufgelöst und gegen alle angetroffenen Personen wurden Anzeigen wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz gefertigt.

Ebenfalls am späten Abend kontrollierten Polizisten nach einem Zeugenhinweis eine Wohnung in der Chemnitzer Uferstraße. Dort trafen die Einsatzkräfte auf vier leicht bekleidete Frauen (22, 2x 29, 32). Das Erscheinungsbild der ungarischen Staatsangehörigen sowie das Ambiente der Wohnung legen den Verdacht nahe, dass die vier Frauen verbotenerweise der Prostitution nachgegangen waren. Ihnen wurden durch die Beamten nochmals die aktuellen Beschränkungen verdeutlicht. Zudem erhielten sie Anzeigen wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz.