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Piwarz lässt Sachsens Zweitklässler testen

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Nachdem die Schüler in Deutschland bei der letzten Pisa-Studie schlecht abgeschnitten haben, zieht Sachsens Kultusministerium erste Konsequenzen: Im Mai soll an allen öffentlichen Grund- und Förderschulen im Freistaat untersucht werden, wie groß die Bildungsunterschiede der Schüler sind.

Kultusminister Christian Piwarz beklagt, dass auch in Sachsen mehr Grundschüler Defizite beim Lesen, Schreiben und Rechnen hätten. Und schon Erstklässler hätten Entwicklungsunterschiede von zwei Jahren und mehr.

Am 28. und 29. Mai würden alle rund 36.000 Schüler der zweiten Klassen in Deutsch und Mathe getestet. Die Arbeiten würden nicht benotet. Es gehe nur um die Erhebung der erreichten Lernstände. Anschließend werde aus den Ergebnissen abgeleitet, welche Fördermaßnahmen notwendig seien.