Piratenpartei-Geschäftsstelle durchsucht
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Die Geschäftsstelle der Chemnitzer Piratenpartei ist von der Polizei wegen Rauschgiftverdacht durchsucht worden. Anlass war Vogelfutter mit Hanfsamen. Dieses wollten die Piraten im Rahmen einer Kampagne zur Legalisierung von Cannabis an Infoständen verteilen. Den Hinweis auf der dazugehörigen Postkarte, dass die Samen in die Erde gesteckt werden könnten, wertete die Staatsanwaltschaft als Anleitung zum Anbau von Hanf. Laut Piratenpartei handelt es sich jedoch um Nutzhanf, der zur Gewinnung von Rauschgift ungeeignet sei.