Petra Köpping fordert Verbot von langen Messern
Die sächsische Sozialministerin Petra Köpping meldet sich nach dem Terrorakt von Solingen zu Wort. „Der entsetzliche Anschlag hat uns in Sachsen alle erschüttert, gab sie am Sonntag bekannt. Es sei richtig, mit klaren gesetzlichen Regelungen und leistungsfähigen Sicherheitsbehörden für die Bekämpfung von Terrorismus und Gewalt zu sorgen. Es braucht aber genauso eine besonnene gesellschaftspolitische Debatte.
Konkret schlägt Köpping vor: “Messer mit mehr als sechs Zentimeter langen Klingen haben im öffentlichen Raum nichts zu suchen. Die Gefahr, die von Messerangriffen ausgeht, ist seit langem bekannt. Dass die FDP hier Gesprächsbereitschaft signalisiere, sei gut, so die sächsische SPD-Spitzenkandidatin.
Zuvor hatte Bundesjustizminister Buschmann angekündigt, in der Regierungskoalition über Maßnahmen gegen Messer-Kriminalität zu beraten. Bisher hatte die FDP entsprechende Vorschläge von Bundesinnenministerin Faeser für Änderungen im Waffenrecht abgelehnt.