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Peredwischniki-Ausstellung öffnet in den Kunstsammlungen

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Mit einem Festakt im Opern­haus wird am Wochen­ende die neue Sonder­aus­stel­lung in den Kunst­samm­lungen eröffnet. Das Museum am Theater­platz zeigt in den nächsten drei Monaten „Die Pered­wi­sch­niki“ - Maler des russi­schen Realismus. Zu sehen sind insge­samt 90 Gemälde aus dem Staat­li­chen Museum St. Peters­burg und der Tretjakow-Galerie Moskau. Die vor allem zwischen 1870 und 1910 entstan­denen Porträts, Landschafts- und Genre­dar­stel­lungen stammen von 41 Künst­lern. Zu den bekann­testen Werken gehören „Die Wolga­treid­ler“ von Ilja Repin. Der Begriff „Pered­wi­sch­niki“ steht für eine kritisch-realis­ti­schen Künst­ler­gruppe aus Russland in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhun­derts, die ihre Werke in gemein­samen Wander­aus­stel­lungen gezeigt hat. Museums­chefin Ingrid Mössinger spricht von der umfang­reichsten Präsen­ta­tion der Künst­ler­be­we­gung im deutsch­spra­chigen Raum. Die Chemnitzer Ausstel­lung wurde davor nur in der Natio­nal­ga­lerie Stock­holm gezeigt. Es handelt sich um die erste umfas­sende Präsen­ta­tion in Deutsch­land, die ausschlie­ß­lich Werken der „Pered­wi­sch­niki“ gewidmet ist. Zu dem Festakt im Opern­haus wird neben dem russi­schen Botschafter auch die Ururen­kelin von Alexander Puschkin in Chemnitz erwartet. Für Besucher ist die Schau ab Sonntag geöffnet. Öffnungs­zeiten der Kunst­samm­lungen: Diens­tags bis Sonntags und an Feier­tagen zwischen 11.00 und 18.00 Uhr