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Pegida-Demo erstmals am Schlossteich

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Am Schloss­teich haben am Montag­abend etwa 400 Menschen gegen die deutsche Asylpo­litik demons­triert. Dazu aufge­rufen hatte die islam­kri­ti­sche Pegida-Bewegung. Die Teilnehmer forderten unter anderem eine schnel­lere Abschie­bung abgelehnter Asylbe­werber. In Richtung einer Gegen­demo wurden erstmals auch Hasspa­rolen gerufen. Die Polizei hielt beide Lager mit einem Großauf­gebot auf Abstand. Die Polizei musste drei Straf­taten erfassen. Vor Beginn der Versamm­lung der „Pegida Chemnitz-Erzge­birge“ wurde bei einem Teilnehmer ein Telekop­schlag­stock sicher­ge­stellt. Anzeige wegen Verstoßes gegen das Versamm­lungs­ge­setz und das Waffen­ge­setz wurde aufge­nommen. Als der Aufzug von „Pegida Chemnitz-Erzge­birge“ auf der Schloss­teich­straße den Schloss­berg passierte, kam es zu Protesten auf Sicht- und Hörweite von Pegida-Gegnern. Aus deren Reihen warf laut Polizei ein derzeit unbekannter Tatver­däch­tiger einen Stein auf den Aufzug. Der Stein habe einen Pegida-Ordner am Bein getroffen, hieß es. Gegen einen Pegida-Gegner wurde zudem von Amts wegen Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Vermum­mungs­verbot erstattet.