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Pegel von Chemnitz und Zwönitz nahezu unverändert

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Die Pegel von Chemnitz und Zwönitz verän­dern sich derzeit nur wenig: Für die Zwönitz gilt weiter die Hochwas­ser­warn­stufe 2. Ihr Pegel liegt derzeit aber sogar knapp unter der dafür notwen­digen Richt­größe. Die Chemnitz, deren Pegel zurzeit stagniert bzw. leicht sinkt, liegt nach wie vor in der ersten von vier Warnstufen. Der Pegel der Würschnitz, die noch keine Warnstufe erreicht hat, ist derzeit gleich bleibend bzw. leicht sinkend. Alle drei Flüsse werden auch weiterhin durch die Feuer­wehr beobachtet. Mit dem Ausrufen der Hochwas­ser­warn­stufe 2 am Freitag­mittag sind die Anwohner der betref­fenden Fluss­ab­schnitte im Zwönitztal mit Lautspre­cher­durch­sagen infor­miert worden. Zudem wurde mit dem Ausrufen der Stufe 2 das Bürger­te­lefon der Stadt­ver­wal­tung unter 488-1588 geschaltet. An den Geräte­häu­sern der Freiwil­ligen Feuer­wehren Altchem­nitz (Uhlestr. 16), Erfen­schlag (Dr.-Karl-Wolff-Str. 1) und Einsiedel (Einsiedler Hauptstr. 95) wurden bis zum späten Nachmittag reich­lich 300 Sandsäcke ausge­reicht. Die Heiners­dorfer Straße ist in Höhe des Klärwerks seit Freitag­morgen wegen Überspü­lung gesperrt. Die erste Hochwas­ser­warn­stufe war am Donners­tag­abend für die Zwönitz ausge­rufen worden, wenige Stunden später folgte die Chemnitz. Größter Einsatz bislang war am Donners­tag­abend die Bergung einer mobilen Diesel­tank­stelle, die wegen einer drohenden Überschwem­mung der Wiese umgehend erfolgen musste. Hier war die Feuer­wehr mit drei Fahrzeugen und zehn Kameraden im Einsatz, wurde zudem von anwoh­nenden Bauern mit dem Traktor unter­stützt.