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  • Chemnitz stellt 99 weitere Parkautomaten auf. Die Stadt investiert 590.000 Euro. 2025 brachten die Geräte rund 1,93 Millionen Euro ein.

Parkautomaten brachten fast zwei Millionen Euro ein

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Wer in Chemnitz sein Auto abstellt, wird künftig noch häufiger am Parkautomaten vorbeikommen. Die Stadt will noch in diesem Jahr 99 weitere Geräte aufstellen. Dafür sind 590.000 Euro vorgesehen. Damit endet ein Projekt, das der Stadtrat bereits 2017 beschlossen hatte: das Parkraumkonzept für die Innenstadt.

Neue Parkautomaten auf Kaßberg und südlich der Innenstadt

Betroffen sind vor allem der östliche Kaßberg und Straßen südlich des Zentrums. Dazu gehören Bereiche rund um Zwickauer, Annaberger und Reitbahnstraße. Dort entstehen die Bewohnerparkzonen G und H. Die letzte Ausbaustufe läuft in zwei Teilen. Für 56 Parkautomaten sind 340.000 Euro eingeplant. Weitere 43 Geräte sollen 250.000 Euro kosten. Noch 2026 sollen alle Automaten stehen. Danach ist das Parkraumkonzept abgeschlossen.

191 Automaten stehen bereits in Chemnitz

Derzeit gibt es 191 Parkscheinautomaten in Chemnitz. 171 Geräte nehmen noch Münzen. Banknoten akzeptiert keiner. Wechselgeld gibt es ebenfalls nicht.

Allein 2026 kaufte die Stadt bereits 20 neue Automaten von Hectronic. Kostenpunkt: 108.000 Euro beziehungsweise 5.400 Euro pro Gerät. Diese Automaten arbeiten ausschließlich bargeldlos. Bezahlt werden kann etwa kontaktlos mit Karte, Smartphone oder Smartwatch. Die Stadt kalkuliert bei Parkautomaten grundsätzlich mit sieben Jahren Nutzungsdauer. Seit 2014 gab Chemnitz für die Anschaffung der Geräte insgesamt rund 1,11 Millionen Euro aus. Die Stückpreise lagen je nach Jahr und Modell zwischen rund 3.200 und 7.700 Euro.

Einnahmen steigen auf 1,93 Millionen Euro

Gleichzeitig bringen die Automaten Geld in die Stadtkasse. 2025 nahm Chemnitz rund 1,93 Millionen Euro ein. Ein Jahr zuvor waren es insgesamt 1,75 Millionen Euro. Für Wartung, Ersatzteile, Leerung, Transport und Versicherung fielen 2025 rund 134.000 Euro an. Personalkosten sind darin nicht enthalten.

Ab 2027 plant die Stadt keine zusätzlichen Standorte mehr. Alte Automaten müssen aber ersetzt werden. Dafür stehen bis 2031 jährlich 200.000 Euro im Plan. Kritiker werfen der Verwaltung vor, mit dem Ausbau gleichzeitig immer mehr kostenlose Stellplätze zu reduzieren.