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Park in Siegmar wird nach Chemnitzer Architekt benannt

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Der kleine Park an der Rosmar­in­straße in Siegmar wird nach dem Chemnitzer Archi­tekten Frei Otto benannt. Das hat der Stadtrat beschlossen. Frei Otto war in Siegmar aufge­wachsen und zur Schule gegangen, sein ehema­liges Geburts­haus befindet sich an der Rosmar­in­straße. Der Archi­tekt war bekannt für seine einzig­ar­tigen Dachkon­struk­tionen. Seine bekann­testen Werke sind einzig­ar­tige Dachkon­struk­tionen: das durch­sich­tige Zeltdach des Münchner Olympia­sta­dions (1972), gemeinsam mit Kollegen der japani­sche Pavillon auf der Expo in Hannover (2000) und das Spinnen­netz­dach über dem Deutschen Zeltpa­villon für die Weltaus­stel­lung in Montreal (1967). Bis zu seinem Tod am 9. März 2015 war Frei Otto noch als Archi­tekt in seinem Atelier in Leonberg bei Stutt­gart tätig. Zur Würdi­gung von Leben und Werk wurde ihm neben zahlrei­chen Ehrungen und Auszeich­nungen 2015 posthum der renom­mierte Pritzker-Archi­tektur-Preis verliehen. Die Auszeich­nung gilt in Fachkreisen als Nobel­preis für Archi­tekten.