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Ordnungsamt droht mit Sicherheitskonzept zu scheitern

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Das Ordnungsamt gerät nach den erneuten Zwischen­fällen in der Innen­stadt zuneh­mend in Bedrängnis. Auch das neue Konzept für den unifor­mierten Strei­fen­dienst droht zu schei­tern. Die Stadt­räte im Verwal­tungs- und Finanz­aus­schuss kriti­sierten am Donners­tag­abend vor allem einen fehlenden Zeitplan für die Einstel­lung von mehr Personal. Wie bekannt wurde, sind von den derzeit 15 Stellen schon jetzt nur neun besetzt. Erst letzte Woche hatte die Rathaus­spitze auf Nachfrage unserer Senders etwas völlig anderes behauptet: damals hieß es, von den 15 Stellen seien 14 besetzt. Die Streifen in abseh­barer Zeit auf 20 Mann aufzu­sto­cken, sei ohne eine klare Zielstel­lung völlig unrea­lis­tisch, so der Tenor im Ausschuss. Um das Konzept wie geplant umzusetzen, brauche es mehr Verläss­lich­keit, auch in finan­zi­eller Hinsicht. Das Sicher­heits­ge­fühl der Chemnitzer werde die Rathaus­spitze so nicht verbes­sern, kriti­sierten die Stadt­räte. Das Konzept wurde trotzdem mit geringer Zustim­mung durch­ge­winkt, nächste Woche soll es im Stadtrat debat­tiert werden.