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Orchester­ver­einigung kritisiert Theater-Konzept

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Die Pläne, die Robert Schumann Philhar­monie in ein Teilzeit-Orchester umzuwan­deln, stoßen bei der Deutschen Orches­ter­ver­ei­ni­gung auf heftige Kritik. Die Musiker würden durch den Hausta­rif­ver­trag schon seit 13 Jahren auf einen Teil ihres Gehalts verzichten, so Vize-Geschäfts­führer Andreas Masopust. Das jetzt angedachte Teilzeit­model, bei dem sich mehrere Musiker eine Stelle teilen sollen, ist seiner Ansicht nach ein Unding. "Sollte das, in eine Orches­ter­ver­klei­ne­rung mündende Teilzeit­mo­dell so beschlossen werden, wäre dies auch ein unglaub­li­cher Affront gegen­über dem Tarif­partner. Ich kann mir daher nicht vorstellen, dass die Stadt­räte diese Pläne gutheißen werden.„ empört sich Masopust. Er forderte die Stadt auf, eine tragfä­hige Lösung zu erarbeiten. Die Musiker-Gewerk­schaft soll im Herbst mit dem Theater einen neuen Hausta­rif­ver­trag aushan­deln.