• Foto: Theater Chemnitz, Enrico Merkel

    Foto: Theater Chemnitz, Enrico Merkel

Opernhaus bekommt neuen Bühnenboden

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Im Chemnitzer Opernhaus wird die Sommerpause genutzt, um den Bühnenboden zu erneuern. Die Bretter, die die Welt bedeuten, sind seit 1992 im Dienst und haben durch die schweren Kulissenteile sichtbar gelitten. Deshalb werden jetzt insgesamt 1.000 Quadratmeter ausgetauscht, teilten die Theater mit.

Bisher war in dem Boden kanadische Fichte verbaut, diese wird jetzt durch märkische Kiefer ersetzt. Das Holz ist belastbarer, kostengünstiger und durch den kürzeren Transportweg auch nachhaltiger. Während die alten Dielen 45 Millimeter dick waren, sind die neuen mit 90 Millimetern doppelt so stark, um höhere Traglasten auszuhalten, und in drei Schichten gefertigt – nur die obere Deckschicht auszutauschen, ist dann einfacher und wirtschaftlicher. Zum Schluss wird das frische Holz, wie im Bühnenraum gewohnt, schwarz gestrichen.

Dass alle Arbeiten während der relativ kurzen Zeitspanne des Sommers in hoher Qualität geleistet werden, verbürgt die Chemnitzer Zimmerei Jürgen Nitzsche mit ihrer Kenntnis des Opernhauses: Sie hat den Bühnenboden schon zu DDR-Zeiten erneuert und den bisherigen gelegt. Am 24. August soll der Umbau beendet sein. 160.000 Euro werden investiert, dabei unterstützt der Freistaat die Theater mit Fördermitteln aus dem Kulturraum.