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Olympia-Dritte Sophie Scheder wird Ende März operiert

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Turnerin Sophie Scheder wird nach langen Wochen des Wartens Ende März in Vail im US-Bundes­staat Colorado am Knie operiert. "Jetzt liegen alle Geneh­mi­gungen der Bundes­wehr vor, so dass der Opera­tion nichts mehr im Wege steht", sagte die Olympia-Dritte aus Chemnitz am Freitag in Stutt­gart, wo sie im März 2016 ihren ersten Weltcup­sieg im Mehrkampf gefeiert hatte. Scheder, die der Sport­för­der­gruppe der Bundes­wehr angehört, hat sich das Ziel gesetzt, nach der Opera­tion nur noch eine Woche in den USA zu verbleiben und die Rehabi­li­ta­tion in Chemnitz zu absol­vieren. Beim Deutschen Turnfest Anfang Juni in Berlin möchte sie schon wieder am Stufen­barren dabei sein. Die Opera­tion an der Patel­la­sehne des linken Knies soll in den USA durch­ge­führt werden, weil es sich um einen kompli­zierten Fall handele und bei dem Eingriff das Know-how der besten Experten der Welt genutzt werden soll, berich­tete sie. Ihr wichtigstes Ziel in diesem Jahr sei der Start bei den Weltmeis­ter­schaften im Oktober in Montreal. "Wenn ich gewusst hätte, dass es so lange mit dem OP-Termin dauert, hätte ich versucht, mich auch für die EM im rumäni­schen Cluj zu quali­fi­zieren. Schlie­ß­lich bin ich ja auch in Rio mit diesen Problemen am Start gewesen", sagte sie. (dpa)