• Versammlungsteilnehmer widersetzten sich den Anweisungen der Polizei.

  • Ohne Maske und Abstand zogen die Teilnehmer des Spaziergangs durch die Bergstadt.

Ohne Genehmigung - Corona-Gegner ziehen durch Freiberg

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Bei einer unangemeldeten Versammlung am Montagabend in Freiberg sollen Polizisten angegriffen worden sein. Wie unsere Reporter berichten, war die Bereitschaftspolizei mit mehreren dutzend Beamten vor Ort, um den nicht genehmigten Spaziergang zu unterbinden. Zahlreiche Teilnehmer trugen keine Masken.

Gespräche mit den Organisatoren brachten nichts, die Situation eskalierte. Gewaltbereite Menschen attackierten offenbar die Beamten, die sich mit Pfefferspray wehrten. Ein unbeteiligter Beobachter schilderte uns dagegen, dass die Gewalt von den Polizisten ausging. Rund um den Albertpark kam es zu einem Katz- und Mausspiel. Nach 45 Minuten setzte sich eine größere Menschengruppe in Bewegung. Dabei wurden Feuerwehrleute im Einsatz behindert und ein Polizeifahrzeug an der Weiterfahrt gehindert.

Auch in Annaberg-Buchholz gab es Proteste. Rund 100 Menschen versammelten sich auf dem Markt, um gegen die Coronamaßnahmen zu demonstrieren. Die aktuelle Corona-Schutzverordnung erlaubt im Erzgebirgskreis nur zehn Menschen bei Versammlungen. Weil sich die Teilnehmer weitgehend an Maskenpflicht und Abstandsregeln hielten, duldete die Polizei die Versammlung. Sie verlief reibungslos.