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Oberbürger­meisterwahl in Chemnitz

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Chemnitz wählt einen neuen Oberbür­ger­meister. Rund 203.000 wahlbe­rech­tigte Chemnitzer sind aufge­rufen, über das künftige Stadt­ober­haupt abzustimmen. Sieben Kandi­daten von Parteien und Wähler­ver­ei­ni­gungen stellen sich zur Wahl. Favoritin ist Amtsin­ha­berin Barbara Ludwig (SPD), die sich vor sieben Jahren im zweiten Wahlgang durch­setzte und mit 49,68 Prozent der Stimmen ihre Konkur­renten weit hinter sich ließ. Die Wahlbe­tei­li­gung lag damals bei 30,8 Prozent. Neben Ludwig bewirbt sich auch ihr partei­loser Bürger­meister für Recht, Sicher­heit und Ordnung, Miko Runkel, für die Linken um das Amt des Oberbür­ger­meis­ters. Für die CDU tritt der in Bayreuth geborene Ralph Burghart an, ein leitender Manager der Regio­nal­di­rek­tion Sachsen der Bundes­agentur für Arbeit in Chemnitz. Die FDP hat den 32-jährigen Jens Weis nominiert, der als Referent im Wirtschafts­mi­nis­te­rium in Dresden arbeitet. Kandidat der Grünen ist der Landes­vor­stands­spre­cher der Partei, Volkmar Zschocke. Die Wähler­ver­ei­ni­gung Volks­so­li­da­rität hat den Rechts­an­walt Hans-Jürgen Rutsatz und die rechts­kon­ser­va­tive Bürger­be­we­gung Pro Chemnitz.DSU den Rechts­an­walt Martin Kohlmann aufge­boten. Wegen des Hochwas­sers in der vergan­genen Woche hatten die Kandi­daten den Wahlkampf zeitweise unter­bro­chen. Wahlver­an­stal­tungen waren ausge­fallen oder mussten verlegt werden. Die Wahl findet nach den Prinzi­pien einer Mehrheits­wahl statt. Jeder Wahlbe­rech­tigte hat eine Stimme. Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der abgege­benen gültigen Stimmen erhält. Sollte das keinem der Bewerber gelingen, gibt es am 30. Juni eine sogenannte Neuwahl. Bei dieser ist die einfache Mehrheit ausrei­chend. Der Kandidat mit den meisten Stimmen ist dann Sieger - und neuer Oberbür­ger­meister.