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  • Franz Gerber (Geschäftsführer FC Rot-Weiß Erfurt), Daniel Meyer (Sportdirektor HFC), Tommy Haeder (Geschäftsstellenleiter CFC), Ralph Grillitsch (Präsident FC Carl Zeiss Jena) und André Beuchold (Vorstand FSV Zwickau, v.l.) waren am Rande der Auftakt-Pressekonferenz der Initiative anwesend.

NOFV-Viertligisten fordern Aufstockung der 3. Liga

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Jetzt geht die Initiative „Aufstiegsreform 2025“ in die Offensive! Die 17 NOFV-Regionalligisten (alle außer Viktoria Berlin) haben einen offenen Brief an DFB-Präsident Bernd Neuendorf geschickt. Darin machen die Vereine unmissverständlich klar: Die aktuelle Aufstiegsregel ist unfair! Drei von fünf Regionalliga-Meistern müssen durch eine Relegationshölle – eine absurde Regelung, die den Wettbewerb verzerrt. Die Klubs sind sich einig: So kann es nicht weitergehen. Der Verband muss handeln!

Der Vorschlag

Zunächst hatte die Initiative vorgeschlagen, die Regionalliga in vier Staffeln mit je 20 Mannschaften aufzuteilen, die geografisch (Nord, Ost, Süd und West) gegliedert sind. Jetzt gibt es einen weiteren Vorschlag: Die 3. Liga könnte auf 22 oder 24 Vereine aufgestockt werden, aus der dann Teams in die fünf Regionalliga-Staffeln absteigen würden. Damit gäbe es dann natürlich auch fünf direkte Aufsteiger. Der Vorteil: Die 4. Liga könnte in ihrer aktuellen Stuktur bestehen bleiben.

Reformprozess stockt

In den vergangenen Jahren überließ der DFB die Reformdiskussion den Regionalverbänden. Doch ein Konsens konnte nicht gefunden werden. Die Initiative betont, dass nun der DFB selbst handeln und mit eigenen Experten an einer Lösung arbeiten müsse. Ziel sei es, bis zum DFB-Bundestag im November 2025 eine mehrheitsfähige Reform zu beschließen.

Aufstiegsreform-Gipfel noch im März

Der Nordostdeutsche Fußballverband (NOFV) plant Ende März 2025 einen „Aufstiegsreform-Gipfel“. Dort sollen Vereine aus der 3. Liga, der Regionalliga und ambitionierte Oberligisten gemeinsam an Lösungen arbeiten. Vertreter der Initiative führen parallel Gespräche mit anderen Regionalliga-Clubs, um eine breite Unterstützung für eine Reform zu erzielen.

Instagram für Updates zur Reform

Die 17 Vereine betreiben gemeinsam einen Instagram-Kanal, auf dem sie über Fortschritte der Initiative und Unterstützer informieren: @aufstiegsreform2025.

Das sind die 17 Clubs der Initiative

1. FC Lok Leipzig, BFC Dynamo, BSG Chemie Leipzig, FC Carl Zeiss Jena, Chemnitzer FC, FSV 63 Luckenwalde, FSV Zwickau, Greifswalder FC, Hallescher FC, Hertha BSC II, F.C. Hertha Zehlendorf, FC Rot-Weiß Erfurt, SV Babelsberg 03, VSG Altglienicke, FC Eilenburg, VFC Plauen und ZFC Meuselwitz.