NGG beklagt Hungerlöhne für 280 Schlachter
Chemnitz liebt Fleisch! Jedes Jahr landen hier satte 12.400 Tonnen Schnitzel, Salami und Co. auf dem Teller. Rein statistisch isst jeder Chemnitzer 51,6 Kilo Fleisch im Jahr – das sind gut 140 Gramm pro Tag! Doch während wir schlemmen, schuften 280 Beschäftigte in der Fleischindustrie bis zur Erschöpfung.
„Knochenjob“: Harte Arbeit für wenig Geld
Die Gewerkschaft NGG schlägt Alarm: Fleischproduktion ist ein harter Job – und trotzdem eine Niedriglohnbranche! Ob Schweinekoteletts zerlegen oder Würstchen verpacken – viele schuften für den gesetzlichen Mindestlohn von nur 12,82 Euro pro Stunde. Geschäftsführer Thomas Lißner (NGG Dresden-Chemnitz) fordert: „Schluss mit Billiglöhnen! Mindestens 14,50 Euro pro Stunde!“
So hart ist der Alltag in der Fleischindustrie
Tonnenweise Schweinehälften müssen täglich bewegt werden. Eine Keule wiegt 5 bis 10 Kilo, und die Arbeiter hieven sie mehr als 200 Mal pro Schicht aufs Band! Dazu kommen extreme Bedingungen: Feuchtigkeit, Kälte im Kühlhaus (nur 2 bis 3 Grad!) und körperlicher Dauerstress.
„Dieser Knochenjob macht die Leute kaputt!“, warnt die NGG. Die Gewerkschaft fordert jetzt faire Löhne – und will bei den Tarifverhandlungen im Februar durchgreifen.
Kampf um mehr Kohle startet im Februar
Am 6. Februar 2025 geht’s los: Die NGG macht Druck am Tariftisch. Ziel: 14,50 Euro pro Stunde für die Arbeiter der Fleischindustrie. Ob Filet, Salami oder Schnitzel – die Arbeit dahinter müsse sich endlich lohnen!