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Neues Teilstück auf A72 nach Leipzig befahrbar

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Autofahrer, die nach Leipzig wollen, können nun ein weiteres Teilstück der A72 nutzen. Am Mittwoch ist die neue Straße der A72  zwischen Borna und Rötha freigegeben worden - einschließlich der Anschlussstelle Espenhain. Bis zur Freigabe der zweiten Richtungsfahrbahn sind allerdings noch Restarbeiten, insbesondere die Fahrbahnausstattung (Markierung, Beschilderung, Errichtung der Fahrzeugrückhaltesysteme) zu erledigen, die voraussichtlich den ganzen Mittwoch in Anspruch nehmen. Wegen der Umstellung kann es zu Verzögerungen und Einschränkungen kommen, teilte das Landesamt für Straßenbau und Verkehr mit. Anfang August war die rund neuneinhalb Kilometer lange Strecke schon in Richtung Chemnitz fertig. Das Landesamt schreibt dazu nun:

Am vierstreifigen Übergangsbereich der B95 aus Leipzig kommend und auf die beginnende A72-Richtungsfahrbahn CHemnitz wurden am rechten Fahrbahnrand Betonschutzwände gestellt. Die von Leipzig nach Chemnitz reisenden Verkehrsteilnehmer fahren hier übergangslos auf die A72. Diejenigen, die über die B95 von Leipzig kommen und weiter auf der B95 nach Espenhain fahren wollen, benutzen die westliche Seite der Anschlussstelle Rötha und fahren von dort übers Überführungsbauwerk nach Espenhain. Die auf der B95 von Espenhain nach Leipzig Fahrenden benutzen das östliche Ohr der Anschlussstelle Rötha und fahren hier auf den vierstreifigen Übergangsbereich auf.

144 Millionen Euro hat der Bau dieses vorletzten Abschnitts gekostet. Jetzt fehlt noch die restliche Strecke zwischen Rötha und der A38. Diese soll erst gegen Ende 2026 fertiggestellt werden. Die alte B95 soll nach der Fertigstellung auf einen Fahrstreifen pro Richtung zurückgebaut werden. Stattdessen ist für 2020 und 2021 der Bau eines durchgehenden Radwegs von Rötha über Espenhain bis nach Borna geplant.