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Neues Stadion wird ohne große Party eröffnet

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Nach der heftigen Kritik an der geplanten Stadi­o­ner­öff­nung hat Oberbür­ger­meis­terin Barbara Ludwig die Reißleine gezogen. Statt einer großen Party mit Sinfo­nie­kon­zert wird es nun doch bloß einen Tag der offenen Tür im kleinen Rahmen geben. Die Oberbür­ger­meis­terin musste am Mittwoch einräumen, dass sich die Stadt bei der Planung der Veran­stal­tung verkal­ku­liert hat. Eine Party mit Konzert wäre zu teuer geworden, so Ludwig. Statt 150.000 Euro will sie jetzt nur noch 50.000 Euro für die Stadi­o­ner­öff­nung ausgeben - die sport­liche Situa­tion des CFC spielt dabei auch eine Rolle. Das freige­wor­dene Geld soll auf Antrag der Stadt­räte dem Breiten­sport in Chemnitz zu Gute kommen. Unter­dessen will der neue Coach der Himmel­blauen vor allem am Selbst­ver­trauen der Spieler arbeiten. Das CFC-Urgestein Sven Köhler hatte nach dem Rauswurf von Karsten Heine am Dienstag den Trainer­posten übernommen und soll nun den Club vor dem Abstieg bewahren. Momentan stehen die Chemnitzer auf Platz 17 der Tabelle.