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Neue Zahlen: So viel bzw. wenig verdienen Sachsen

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3791 Euro brutto pro Monat. So viel verdiente man laut Statistischem Landesamt letztes Jahr durchschnittlich mit einem Vollzeitjob in Sachsen - Sonderzahlungen wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld rausgerechnet. Es gebe allerdings große Unterschiede zwischen den Branchen. Während die Löhne etwa im Gastgewerbe (2730 Euro) und der Land- und Forstwirtschaft (2862 Euro) am niedrigsten lagen (sogar niedriger als bei Reinigungskräften), bekamen Erzieher und Lehrer (5012 Euro) oder Beschäftigte im Informations- und Kommunikationsbereich (4863 Euro) im Durchschnitt am meisten.

Wenig überraschend: Sachsens Topverdiener waren 2023 angestellte Richter und Ärzte, sie bekamen im Schnitt 7500 bis 8000 Euro brutto. Entscheidenden Einfluss auf den Verdienst hätten Bildungsabschluss und Berufswahl. „Wer einen Meister-, Techniker- oder Fachschulabschluss vorweisen konnte, kam im Durchschnitt auf 54.891 Euro“, heißt es. „Personen mit Bachelorabschluss verdienten 56.295 Euro, mit Masterabschluss 73.503 Euro.“ Bei promovierten oder habilitierten Beschäftigten habe der durchschnittliche Jahresverdienst sogar 102.159 Euro betragen. „Personen in der Unternehmensberatung kamen auf 83.888 Euro und vollzeitbeschäftigte Lehrkräfte in der Sekundarstufe erhielten 70.896 Euro.“

Immerhin: Durch die gestiegenen Mindestlöhne seien die Löhne bei Reinigungskräften um knapp 20, in der Gastronomie um gut 13 Prozent gestiegen. Die Gehälter von Richtern und Ärzten dagegen nur um 1,5 bzw. 3,5 Prozent. Sie werden es verschmerzen können ...