Neue Synagoge muss weiter saniert werden
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An der Chemnitzer Synagoge müssen weitere Baumängel beseitigt werden. Weil die Jüdische Gemeinde das nicht allein stemmen kann, will die Stadt die Sanierung mit 300.000 Euro unterstützen. In dem Gebäude gibt es vor allem erhebliche Feuchtigkeitsschäden. Deshalb müssen unter anderem Entwässerungsanlagen und das undichte Dach erneuert werden.
Die neue Synagoge war für rund vier Millionen Euro an der Stollberger Straße gebaut und 2002 eingeweiht worden. Schon kurz nach der Eröffnung tauchten erste gravierende Mängel auf. Über die Finanzspritze für den nächsten Sanierungsabschnitt entscheidet nächste Woche der Stadtrat.