Neue Spielmeile im Küchwald eingeweiht
Im Küchwald ist die neu gestaltete Spielmeile eingeweiht worden. Sie führt von der Festwiese bis zum Waldrand oberhalb der Eissporthalle. Dabei gibt es viele verschiedene Stationen, die einen direkten Bezug zur Natur des Küchwalds haben. So gibt es unter anderem einen Fuchsbau und ein Spinnennetz. Dort können die Kinder klettern, rutschen und schaukeln. Auch einen Ameisenhügel gilt es zu erkunden. Rund 200.000 Euro hat die Stadt in den Spielplatz investiert. 75 Prozent der Mittel stammen aus dem Fördertopf „Brücken in die Zukunft“. Seit April dieses Jahres arbeitete die Chemnitzer Firma Liebscher & Partner GmbH an der Umsetzung der Pläne. Das von der Natur abgeschaute Spielangebot ist einzigartig in Chemnitz. Das Nachahmen der Tiere soll den kindlichen Bewegungsdrang anregen. Einen „Eichhörnchenkobel“ gilt es beispielsweise zu erkunden. Kinder können hineinklettern, sich verstecken, die Umgebung beobachten, balancieren und hangeln – ganz so, wie es Eichhörnchen in luftiger Höhe tun. Die Wegweiser führen auch zu den „Springenden Häschen“ auf der Küchwaldfestwiese. Zu dieser Spielstation gehören zwei neue Trampoline. Die vorherigen waren defekt bzw. aus Sicherheitsgründen gesperrt. Das Grünflächenamt reagierte auf den Wunsch vieler und ersetzte die Sprunggeräte im Zuge des Spielmeilen-Baus durch neue. Für Bewegung sorgen auch alle anderen Spielstationen, manche integrieren Netze oder Seile, so z. B. das „Spinnennetz“. Hier kann man auf zwei Spielgeräten balancieren oder sich wie die achtbeinigen tierischen Vorbilder im Kletternetz bewegen. Den Charakter eines Ameisenhügels nimmt eine Spielstation an der Allee am Küchwaldring auf. Die kleinen Insekten nachahmend, können Kinder die Dimensionen und das emsige Gewimmel eines Ameisenhügels ermessen.