Neue Jobs in Kohlerevieren: „Ernüchternde Bilanz“
5.000 neue Jobs in den deutschen Braunkohlerevieren hat der Bund versprochen. Bislang sind nur rund 2.100 Stellen besetzt. Das teilte das Wirtschaftsministerium mit. Angefragt hat die Linke. Konkrete Planungen gebe es für 3.500 Stellen.
Für die Linke ist die Bilanz ernüchternd. Wie schon beim Schienenausbau in den Kohleregionen sei die Bundesregierung auch mit dem jetzigen Befund auf Schleichfahrt unterwegs, so Christian Görke, Parlamentarischer Geschäftsführer der Linken im Bundestag. Er forderte, dass die Strukturpolitik zur Chefsache gemacht wird.
Der Bund will weitere Kompetenzzentren in den Revieren ansiedeln, z.B. für Regionalentwicklung und kommunale Wärmewende. Schon installiert bzw. beschlossen wurden u.a. das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle - BAFA - in Weißwasser oder ein Zentralstandort der Bundesnetzagentur in Cottbus.(dpa/ red)