Neue Hoffnung für Nahversorgung auf dem Kapellenberg
Für die Anwohner auf dem Kappellenberg könnte sich die Nahversorgung bald wieder verbessern. Der Vermieter des ehemaligen Discounters an der Neefestraße will bis Mai ein Konzept zur Wiedereröffnung des Marktes vorlegen. Wenn dieses schlüssig ist, will die Stadt ihre Pläne für einen neuen Supermarkt am Kappellenberg nicht weiter verfolgen. Der Bebauungsplan für das Gebiet soll solange auf Eis gelegt werden. Nach Angaben aus dem Rathaus soll der Eigentümer des Gebäudes sein Konzept im Mai den Stadträten im Bauausschuss vorstellen. Er verfolgt die Idee, den ehemaligen Penny-Markt kleinteilig an mehrere Händler zu vermieten. Damit würde sich die Nahversorgung auf dem Kappellenberg wieder verbessern. In dem Stadtteil gibt es schon seit längerem keine Einkaufsmöglichkeiten mehr, nachdem die letzten beiden Supermärkte geschlossen wurden. Die CDU-FDP-Fraktion im Stadtrat sieht die schlechte Verkehrsanbindung als Hauptursache. Lieferfahrzeuge könnten das Gebiet nur schwer erreichen. Das gelte auch für Laufkundschaft. Zudem habe die verkehrsberuhigte Neefestraße den Stadtteil faktisch abgekoppelt. Die Fraktionsgemeinschaft will deshalb auch prüfen lassen, ob die Neefestraße wieder an die Kappler Drehe angebunden werden kann.