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  • Jan Ullrich und Sachsens Landtagspräsident Alexander Dierks beim EPR im letzten Jahr vor dem Nischel.

Neue Friedensfahrt: Sachsen gibt 50.000 Euro dazu

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Rund 200 Radfahrer machen sich am Freitag auf den Weg von Zittau nach Chemnitz. Der European Peace Ride 2026 führt in drei Etappen über Liberec und Dresden. Insgesamt liegen rund 500 Kilometer und etwa 6.000 Höhenmeter vor dem Feld. Der Freistaat Sachsen unterstützt die Friedensfahrt im Rahmen seiner Standortkampagne „So geht sächsisch.“ mit 50.000 Euro.

Friedensfahrt als Vorbild

Der European Peace Ride knüpft an die Tradition der Internationalen Friedensfahrt an. Sie führte zwischen 1948 und 2006 regelmäßig durch Sachsen. Die Neuauflage entstand 2020 im Zusammenhang mit der Bewerbung von Chemnitz als Kulturhauptstadt Europas 2025.

Ministerpräsident Michael Kretschmer spricht von einer langen Radsporttradition im Freistaat. „Sachsen ist eine Hochburg des deutschen Radsports“, sagte er. Die Friedensfahrt sei immer mehr als ein Sportereignis gewesen und habe für Verständigung und Zusammenhalt in Europa gestanden.

Alles zur Strecke finden Sie hier.

Auch EPR-Initiator Kai Winkler betont diesen Gedanken. „Der European Peace Ride zeigt, welche Kraft entstehen kann, wenn Sport verbindet.“

Jan Ullrich fährt über die Steile Wand

Ein Höhepunkt wartet am Sonntag auf der letzten Etappe nach Chemnitz. Dann geht es über die Steile Wand von Meerane. Der Kopfsteinpflaster-Anstieg ist knapp 250 Meter lang und bis zu zwölf Prozent steil. Mit dabei ist auch Tour-de-France-Sieger Jan Ullrich. In Meerane ist eine Autogrammstunde geplant. Anschließend fährt Ullrich mit dem Feld bis ins Chemnitzer Eissportzentrum, wo es eine weitere Möglichkeit gibt, eine Unterschrift vom Star zu bekommen.

Im Eissportzentrum endet der European Peace Ride 2026. Bereits ab 11 Uhr läuft ein Familien- und Fahrradfest, das sogenannte Sattelfest. Infos dazu gibt es hier.