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Nach Hepatitis-Fall öffnet Schloßschule wieder

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Nach dem Hepatitis-Fall an der Chemnitzer Schloßgrundschule gibt es dort ab Donnerstag wieder Unterricht. Allerdings nur für die Kinder, die schon vorher geimpft waren. Alle anderen müssen noch mindestens eine Woche zu Hause bleiben, auch wenn sie die Impfung nachgeholt haben.

„In gemeinsamer Abstimmung mit dem Landesamt für Schule und Bildung, Jugendamt sowie dem Schulamt wurde die Entscheidung getroffen, das Schulgebäude ab Donnerstag, dem 21. November, wieder zu öffnen. Ein regulärer Unterricht findet jedoch noch nicht statt“ hieß es aus dem Rathaus. Nachdem ein Kind an Hepatitis A erkrankt war, hatte die Stadt die Schule vor einer Woche aus Sicherheitsgründen geschlossen.

Bis zum Dienstag wurde das Schulhaus umfangreich desinfiziert. Dies betraf neben den Sanitäranlagen auch alle Klassen- und Horträume, den Speisesaal, die Treppenhäuser und Verwaltungsräume im Schulgebäude sowie die Sanitärbereiche der Turnhalle und der Außenstelle an der Wittgensdorfer Straße. Ab Donnerstag wird die Schule wieder regulär gereinigt.

Das Gesundheitsamt Chemnitz hatte am Montag damit begonnen, die bisher nicht immunisierten Schüler, Lehrer, Horterzieher sowie anderen Mitarbeiter der Schule auf freiwilliger Basis zu impfen. Auch Kinder, deren Eltern dem Gesundheitsamt eine erfolgte Impfung nachweisen, können ab dem 2. Dezember wieder in die Schule gehen.

Am 21. und 22. November kann, durch die Unterstützung anderer kommunaler Kindertageseinrichtungen, der Hortbetrieb an der Schloßgrundschule für maximal 80 Kinder gewährleistet werden. Der Hort hat von 12 bis 16 Uhr geöffnet. Voraussichtlich ab Montag, dem 25. November, ist die Hortbetreuung für alle Kinder, die die Schule besuchen, wieder möglich. Die Mittagsversorgung ist ab Donnerstag, dem 21. November, gewährleistet.