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Nach Amok-Drohung in Hoyerswerda – bislang keine Hinweise auf Täter

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Nach der schriftlichen Amokdrohung vor einer Woche am Hoyerswerdaer Konrad-Zuse-Berufsschulzentrum steckt die Polizei noch tief in den Ermittlungen. Hinweise auf den Täter gebe es bislang nicht, sagte uns eine Polizeisprecherin am Dienstag. Es stehen noch zahlreiche Befragungen von Schülern und Lehrern aus, hieß es.

Am Dienstag vergangene Woche war Amokalarm am Berufsschulzentrum ausgelöst worden. Eine Lehrerin hatte einen Drohbrief gefunden. Daraufhin wurden fast 900 Schüler in Sicherheit gebracht. Mehrere Krankenwagen und Polizeiautos eilten zum Schulkomplex. Das Berufsschulzentrum wurde weiträumig abgesperrt. Außerdem rückte eine Einheit des Spezialeinsatzkommandos an.

Neben 60 Polizisten waren 130 Kräfte von Rettungsdiensten, Feuerwehr und anderen Behörden und Organisationen im Einsatz.