Mutmaßlicher Menschenhändler in Chemnitz vor Gericht
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Am Chemnitzer Landgericht muss sich seit Donnerstag ein 29-Jähriger wegen Menschenhandels und Zwangsprostitution verantworten. Der Chinese soll Frauen aus seinem Heimatland nach Deutschland gelockt und hier zur Prostitution gezwungen haben. Ihnen wurden Jobs als Haushaltshilfe, Putzfrau oder Babysitterin versprochen.
Als sie in Deutschland ankamen, wurden ihnen allerdings bis zu 30.000 Euro an Reisekosten in Rechnung gestellt, die die Frauen in Wohnungsbordellen unter anderem in Chemnitz, Leipzig und Dresden abarbeiten mussten. Für den Prozess sind bis Februar weitere vier Verhandlungstage angesetzt.