Museum zeigt Grabungsfunde vom Getreidemarkt
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Im Archäologiemuseum sind neue Ausgrabungsstücke zur Chemnitzer Stadtgeschichte zu sehen. Die Funde stammen aus den Untersuchungen am Getreidemarkt, wo ein Wohn- und Geschäftsgebäude entsteht. Sie reichen vom Mittelalter bis in die Neuzeit. Insgesamt wurden über 150.000 Fundstücke freigelegt, von denen aber nur ein Teil in der Sonderausstellung gezeigt werden kann - darunter zum Beispiel Kinderspielzeug oder Krüge.
Die Forscher entdeckten aber auch Spuren von großen Stadtbränden, Überflutungen oder einer Gerberei. Aktuell laufen weitere Grabungen auf dem ehemaligen Parkplatz am Tietz. Auch dort erwarten die Archäologen, Reste von Handwerksbetrieben zu finden.