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Museum präsentiert Funde aus dem Heiligen Land

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Im Landesarchäologiemuseum in Chemnitz widmet sich ab Freitag eine neue Sonderausstellung dem „Leben am Toten Meer.“ In der weltweit einzigartigen Schau geht es um die Kulturgeschichte der Region, die auch eng mit der Bibel verknüpft ist.

Anhand vieler Funde wird gezeigt, wie in der lebensfeindlichen Landschaft Dörfer und Städte entstanden sind und wie sich trotz hohem Salzgehalt auch Schifffahrt entwickelt hat. Für die Ausstellung hat das Museum viele Leihgaben extra aus Israel und London nach Chemnitz geholt.

Zu dieser Region hat es weder in Deutschland noch in Europa je eine Ausstellung gegeben, die sich mehr als einem Teilaspekt widmete, obwohl fast jeder das Tote Meer kennt und die Entdeckung der Schriftrollen von den Höhlen von Qumran vor 70 Jahren um die ganze Welt ging.

Die biblischen Geschichten von Sodom und Gomorra sowie die Zerstörung der Stadtmauern von Jericho durch Posaunenklänge sind weithin bekannt und das Mitbringen von Jordanwasser zur Taufe von Kindern und Enkeln bei christlichen Pilgern ins Heilige Land ist gängige Sitte. Diese museale Lücke schließt nun die Sonderausstellung „Leben am Toten Meer“, die das Chemnitzer Museum bis zum 29. März 2020 präsentiert.